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Kirchensteuer
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Kirchensteuer

Zusätzlich zur Lohnsteuer ist bei allen Arbeitnehmern, die einer kirchensteuerberechtigten Konfession angehören, auch Kirchensteuer zu berechnen, einzubehalten und an das Finanzamt abzuführen. Beschränkt steuerpflichtige Arbeitnehmer zahlen keine Kirchensteuer.

Kirchensteuerpflicht

Die Kirchensteuer wird prozentual von der angefallenen Lohnsteuer erhoben, wobei in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich hohe Prozentsätze gelten. Die Kirchensteuerpflicht beginnt mit der Taufe, dem Kircheneintritt oder dem Zuzug.

Das Ende der Kirchensteuerpflicht erfolgt bei einem Kirchenaustritt mit Ablauf des Monats, in dem der Austritt erfolgt (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Saarland), bzw. mit Ablauf des übernächsten Monats, der dem Austritt folgt (alle anderen Bundesländer). Zu beachten ist hierbei auf jeden Fall immer der Eintrag auf der Lohnsteuerkarte. Dieser Eintrag hat vor allen anderen Erklärungen Vorrang.

Bei Wechsel des Prozentsatzes durch Umzug in ein anderes Bundesland, wird bei der Veranlagung Kirchensteuer nacherhoben bzw. gutgeschrieben.

Maßgebend für die Höhe des Kirchensteuersatzes ist der Sitz der lohnsteuerlichen Betriebsstätte.

Praxis-Beispiel

Ein Arbeitnehmer wohnt in Ludwigshafen am Rhein (Rheinland-Pfalz = 9%) und arbeitet auf der anderen Seite des Rheines in Mannheim (Baden-Württemberg = 8%). Da sich die lohnsteuerliche Betriebsstätte in Mannheim befindet, ist der gültige Regelkirchensteuersatz von 8% beim Lohnsteuerabzug zu erheben. Der Unterschiedsbetrag zum Regelkirchensteuersatz des Wohnsitzes des Arbeitnehmers wird im Rahmen der Veranlagung zur Einkommensteuer bzw. von der zuständigen Kirchenbehörde nachgefordert bzw. erstattet.


Die verschiedenen Kirchensteuer-Sätze:

 

Bundesland

Kirchensteuersatz in Prozent

Mindestkirchensteuer jährlich

Prozentsatz bei Pauschalierung

Aufteilung der pauschalen Kirchensteuer (%)

       

ev

rk

Baden-Württemberg

8

-

6

50

50

Bayern

8

-

7

33,33

66,66

Berlin

9

-

5

75

25

Brandenburg

9

-

5

75

25

Bremen

9

-

7

80

20

Hamburg

9

7,20

4

80

20

Hessen

9

3,60

7

diverse

Mecklenburg-Vorpommern

9

-

5

90

10

Niedersachsen

9

7,20

6

73

27

Nordrhein-Westfalen

9

-

7

diverse

Rheinland-Pfalz

9

-

7

diverse

Saarland

9

-

7

25

75

Sachsen

9

7,20

5

85

15

Sachsen-Anhalt

9

7,20

5

73

27

Schleswig-Holstein

9

7,20

6

88

12

Thüringen

9

7,20

5

80

20

bei diverse im Zweifel

     

50

50

Kirchensteuer fällt nur in bestimmten erhebungsberechtigten Religionsgemeinschaften an.

Religionsgemeinschaft

Abk.

römisch-katholisch

rk

evangelisch

ev

evangelisch-lutherisch

lt

evangelisch-reformiert

rf

französisch-reformiert

fr

altkatholisch

ak

israelitisch

is

jüdische Kultussteuer

is

freireligiöse Landesgemeinde Baden

fb

israelitische Religionsgemeinschaft Baden

ib

israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs

iw

freireligiöse Landesgemeinde Pfalz

fg

freireligiöse Landesgemeinde Mainz

fm

freireligiöse Gemeinde Offenbach

fs

freie Religionsgemeinschaft Alzey

fa

unitarische Religionsgemeinschaft freie Protestanten

ur

Persönlich kirchensteuerpflichtig sind die Angehörigen der in Abbildung 2 aufgeführten Konfessionen, welche auf der LSt-Karte durch die angegebenen Signale gekennzeichnet sind.

Wenn der Arbeitnehmer einer nicht kirchensteuerberechtigten Konfession bzw. keiner Religionsgemeinschaft angehört, so sind auf der LSt-Karte in dem Feld Kirchensteuerabzug zwei Striche " – -" eingetragen. In diesem Fall ist keine Kirchensteuer zu berechnen.

Kirchensteuer ist nur dann zu berechnen, wenn ein entsprechendes Signal auf der Steuerkarte eingetragen ist, wobei zu beachten ist, dass in den einzelnen Bundesländern noch weitere Abkürzungen zugelassen sind.

Praxis-Tipp

Die genauen Vorschriften über den Abzug der Kirchensteuer in den einzelnen Bundesländern sind bei den verschiedenen Glaubensgemeinschaften anzufordern, z.B. bei den Landeskirchenverwaltungen der evangelischen Kirche bzw. bei den Diözesenverwaltungen der katholischen Kirche.

Berücksichtigung von Kindern

2 Berücksichtigung von Kindern

Da bei der Kirchensteuer Kinderfreibeträge zu einer Ermäßigung führen sollen, wird die Kirchensteuer bei Arbeitnehmern mit Kindern nicht direkt aus der Lohnsteuer berechnet. Vielmehr erfolgt eine zweite Berechnung:

* Für die Kirchensteuer wird der Lohnsteuerbetrag aus dem Steuerbrutto nach Abzug von Kinderfreibeträgen berechnet.

* Aus diesem "kinderermäßigten" Lohnsteuerbetrag wird die Kirchensteuer berechnet.

 

 

in den StKL:

voller Kinderfreibetrag

(Kinderzähler lt. LSt-Karte: 1)

halber Kinderfreibetrag

(Kinderzähler lt. LSt-Karte: 0,5)

I, II

7.008 EUR

3.504 EUR

III

7.008 EUR

3.504 EUR

IV

3.504 EUR

1,752  EUR

V

nicht möglich

nicht möglich

VI

nicht möglich

nicht möglich

 

In den Lohnsteuertabellen und Lohnabrechnungsprogrammen sind diese Kinderermäßigungen bereits eingearbeitet.

Gesetzliche Änderung zum 01.01.2007:

Die Berücksichtigung von Kinderfreibeträgen für dei Ermittlung des Solidaritätszuschlags und der Kirchensteuer entfällt zum 01.01.2007. Ab 2007 erhält der Arbeitnehmer statt des Kindergeldes und des Kinderfreibetrags ein Elterngeld in Höhe von 67 % des durchschnittlichen letzten Nettoentgelts. Das Elterngeld erhalten wahlweise Mütter oder Väter, die im ersten Lebensjahr des Kindes auf den Beruf verzichten. Es wird bis zu zwölf Monate ausgezahlt und um zwei "Vätermonate" verlängert, sofern der Vater mindestens für diese Zeit zu Hause bleibt und sich um die Betreuung kümmert.

Für Mütter oder Väter ohne Einkommen, Arbeitslose, Geringverdiener oder Studenten wird ein Sockelbetrag von 300 Euro bezahlt, der nicht mit anderen Sozialleistungen, wie etwa dem Arbeitslosengeld II, verrechnet wird. Reduziert ein Vater oder eine Mutter nach der Geburt stundenweise die Arbeit, so darf dieses Teilzeit-Arbeitsverhältnis 30 Stunden pro Woche nicht überschreiten, ansonsten entfällt der Anspruch auf Elterngeld. Alleinerziehende können die "Vätermonate" zusätzlich für sich beanspruchen. Ist die Zeit zwischen zwei Geburten zu kurz, um wieder in ein Arbeitsverhältnis einzutreten, ist ein "Geschwisterbonus" bei der Einkommensberechnung vorgesehen.

 

 

Sonderfälle beim Kirchensteuerabzug

Konfessionsverschiedene Ehen

Gehören die Ehegatten der gleichen Konfession an, ist die gesamte Kirchensteuer des Arbeitnehmers an diese Religionsgemeinschaft abzuführen. Auf der Lohnsteuerkarte ist in diesem Fall nur die Konfession des Arbeitnehmers ausgewiesen.

Wenn die Ehegatten verschiedenen Konfessionen angehören (z.B. evangelisch und römisch-katholisch), so ist die Kirchensteuer in den meisten Bundesländern jeweils zur Hälfte zwischen diesen Konfessionen aufzuteilen (Halbteilungsgrundsatz).

Praxis-Beispiel

Das Ehepaar Silke und Michael Schulz ist beruftstätig. Herr Schulz gehört der evangelischen und Frau Schulz der römisch-katholischen Konfession an. Bei der Ehefrau ist auf der Lohnsteuerkarte rk/ev bzw. beim Ehemann ev/rk eingetragen.

Für Frau Schulz wurden 100 EUR, für Herrn Schulz 150 EUR Kirchensteuer einbehalten.

Der Arbeitgeber von Frau Schulz hat die für sie angefallene Lohnsteuer je zur Hälfte (je 50 EUR) an die katholische bzw. evangelische Kirche abzuführen.

Umgekehrt muss der Arbeitgeber von Herrn Schulz die für ihn einbehaltene Kirchensteuer ebenfalls an die beiden Konfessionen jeweils zur Hälfte abführen (je 75 EUR).

Insgesamt erhält jede der beiden Konfessionen also 125 EUR (50 EUR + 75 EUR) Kirchensteuer

Die Bundesländer Bayern, Niedersachsen und Bremen weichen jedoch von diesem Halbteilungsgrundsatz ab. Hier wird die volle Kirchensteuer für die Religionsgemeinschaft erhoben, welcher der Arbeitnehmer angehört.


Praxis-Beispiel

Ein Arbeitnehmer, der in München wohnt und arbeitet, hat auf seiner Lohnsteuerkarte die Konfession rk/ev eingetragen, d.h., seine Ehefrau gehört der evangelischen Konfession an. Für ihn fällt eine Kirchensteuer in Höhe von 100 EUR an. Da die Betriebsstätte sich in Bayern befindet, sind abweichend vom Halbteilungsgrundsatz die vollen 100 EUR an die katholische Kirche abzuführen.

Würde der gleiche Arbeitnehmer allerdings in Baden-Württemberg arbeiten (Betriebsstätte), so wären die 100 EUR je zur Hälfte an die katholische bzw. evangelische Kirche abzuführen, da für die Anwendung des Halbteilungsgrundsatzes der Sitz der Betriebsstätte maßgeblich ist.


Glaubensverschiedenheit

Gehört der Arbeitnehmer selbst keiner bzw. keiner kirchensteuerberechtigten Konfession an, ist keine Kirchensteuer zu berechnen, unabhängig davon, ob bzw. welcher Konfession der Ehegatte des Arbeitnehmers angehört.

Gehört nur der Arbeitnehmer einer erhebungsberechtigten Konfession an, der Ehegatte selbst keiner oder keiner kirchensteuerberechtigten Konfession, so ist die volle Kirchensteuer an die Kirchengemeinschaft des Arbeitnehmers abzuführen.

Die Konfession des Ehegatten darf in diesem Fall aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht mehr auf der Lohnsteuerkarte erscheinen, auch nicht durch den Eintrag von " –" wenn der Ehegatte keiner Konfession angehört.

Gehört der Arbeitnehmer selbst keiner Religionsgemeinschaft an, wird die Konfession des Ehegatten nicht mehr auf der Lohnsteuerkarte eingetragen. In diesem Fall ist keine Kirchensteuer zu erheben.

Ausländische Arbeitnehmer

Für die Feststellung, ob ausländische Arbeitnehmer kirchensteuerpflichtig sind, kommt es auf die unbeschränkte bzw. beschränkte Steuerpflicht an.

Arbeitnehmer, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt (mehr als sechsmonatiger ununterbrochener Aufenthalt) in Deutschland haben, bekommen eine ganz normale Lohnsteuerkarte ausgestellt. Die Kirchensteuer ist nach den Eintragungen darauf zu berechnen.

Begründet der ausländische Arbeitnehmer seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nicht in Deutschland, ist er beschränkt steuerpfichtig und somit kirchensteuerfrei. Eine Lohnsteuerkarte wird in diesem Fall nicht ausgestellt, lediglich eine Ersatzbescheinigung. Pauschale Kirchensteuer fällt in diesem Fall nicht an.

Kirchensteuer bei Pauschalierung der Lohnsteuer

In den Fällen, wo die Lohnsteuer pauschaliert wird (z.B. bei Aushilfen, Fahrgeld, Mahlzeiten usw.), fällt vom Grundsatz her immer pauschale Kirchensteuer an.

Diese pauschale Kirchensteuer ist je nach Bundesland unterschiedlich hoch (siehe Abb.3) und wird mit dem sog. ermäßigten Kirchensteuersatz versteuert.

Bundesland

Steuersatz in %

Aufteilung in %

   

ev

rk

Baden-Württemberg

7

50

50

Bayern

7

33 1/3

66 2/3

Berlin

5

75

25

Brandenburg

5

75

25

Bremen

7

80

20

Bremerhaven

7

90

10

Hamburg

4

80

20

Hessen

7

diverse

Mecklenburg-Vorpommern

5

90

10

Niedersachsen

6

73

27

Nordrhein-Westfalen

7

diverse

Rheinland-Pfalz

7

diverse

Saarland

7

25

75

Sachsen

5

85

15

Sachsen-Anhalt

5

73

27

Schleswig-Holstein

6

88

12

Thüringen

5

80

20

Im Zweifelsfall bei diverse immer

 

50

50

1 Bei Pauschalierung nach §§ 40 , 40b EStG (insbesondere: Pauschalierung von sonstigen Bezügen in einer Vielzahl von Fällen, bei Pauschalierung von Sachbezügen, bei Pauschalversteuerung von Direktversicherungen) wird der Steuersatz auf 8% erhöht, wenn der Arbeitgeber die Nichtzugehörigkeit einzelner Arbeitnehmer nachweist. Dies gilt für folgende Kirchen:

- Evangelische Landeskirche Baden

- Katholische Kirche in Bayern.

Bei der Lohnsteuerpauschalierung nach § 40a Abs.3 EStG (Aushilfskräfte in der Land- und Forstwirtschaft) ist in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland keine Kirchensteuer zu erheben.

Sie wird unabhängig davon, welcher Konfession der Arbeitnehmer tatsächlich angehört, nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel zwischen der römisch-katholischen und evangelischen Kirche aufgeteilt (s. Abb.1).

Nach einem BFH-Urteil vom 30.11.1989 I R 14/87 , kann der Arbeitgeber bei denjenigen Arbeitnehmern, die nachweislich keiner kirchensteuerberechtigten Konfession angehören, auf die Pauschalierung der Kirchensteuer verzichten.

Die bisherigen Regelungen zur Pauschalierung der Kirchensteuer wurden ab 1.1.2000 überarbeitet. (BStBR 1999 I S. 509)

Wie bisher hat der Arbeitgeber ein Wahlrecht. Entweder er pauschaliert grundsätzlich alle Arbeitnehmer (unabhängig davon, ob sie einer Kirchensteuerberechtigten Konfession angehören oder nicht), mit dem ermäßigten Kirchensteuersatz, oder er nimmt die nicht Kirchensteuerpflichtigen Arbeitnehmer aus der Pauschalierung heraus, zahlt aber dann für die restlichen den höheren Regelkirchensteuersatz.

Neu daran ist, dass er für alle Pausschalierungsformen innerhalb des Betriebes einheitlich verfahren muss. Ausserdem gilt nun der höhere Kirchensteuersatz auch bei Aushilfen, wenn er nur die Kirchensteuerpflichtigen pauschalieren möchte.

Praxis-Tipp

Aus Vereinfachungsgründen bzw. weil es für den Arbeitgeber kostengünstiger ist, kann grundsätzlich für alle Arbeitnehmer der ermäßigte Kirchensteuersatz erhoben werden.

Bei der Pauschalierung von Aushilfen lohnt es sich für den Arbeitgeber allerdings immer, von den Arbeitnehmern, die keiner kirchensteuerberechtigten Religionsgemeinschaft angehören, einen entsprechenden Nachweis zu verlangen. In diesem Falle kann er auch für die einer kirchensteuerberechtigten Konfession angehörenden Arbeitnehmer den ermäßigten Kirchensteuersatz anwenden.

Mindestkirchensteuer und Kappung

Wenn Kirchensteuerpflicht besteht und Lohnsteuer anfällt, wird in verschiedenen Ländern eine sog. Mindestkirchensteuer erhoben.

Land

Jahr

Monat

Woche

Tag

Baden-Württemberg

7,20

0,60

0,14

0,02

Hamburg

7,20

0,60

0,14

0,02

Hessen

3,60 [1]

0,30

0,07

0,01

Niedersachsen

7,20

0,60

0,14

0,02

Sachsen

7,20 [2]

0,60

0,14

0,02

Sachen-Anhalt

7,20

0,60

0,14

0,02

Schleswig-Holstein

7,20

0,60

0,14

0,02

Thüringen

7,20

0,60

0,14

0,02

In verschiedenen Bundesländern besteht außerdem eine Höchstkirchensteuer (Kappung).

So ist in den Ländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein die Kirchensteuer auf 3% des auf das zu versteuernde Einkommen umgerechneten Arbeitslohnes begrenzt.

In Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, und Thüringen beträgt der Höchstbetrag 3,5%.

In Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland kann eine Kappung extra beantragt werden. Die Länder Bayern und Mecklenburg-Vorpommern sehen keine Höchstbeiträge vor.

 

 

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Stand: Februar 2012